InterTrab e.V. ist 30 Jahre geworden und das wurde natürlich würdig gefeiert.
Am 03. Oktober war es dann soweit. Begonnen wurde der Tag mit einem offiziellen Empfang, zu dem alle ehemaligen Vorstandsmitglieder, unsere Ehrenmitglieder, die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung, Vertreter der anderen Zwickauer Trabant- und Motorsportvereine, des August Horch Museums sowie weitere Gönner, Freunde und Sponsoren eingeladen waren.
Moderiert wurde der Festakt von unserem stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Pietzsch. Unser langjähriger Vereinsvorsitzender Wolfgang Kießling gab einen kurzen Rückblick auf die zurückliegenden 30 Vereinsjahre. Anschließend übermittelte Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau die Constanze Arndt die Grußworte der Stadt und betonte die Bedeutung des Vereins für Zwickau.
Nach dem offiziellen Teil ging es so richtig los: Im Hof des August Horch Museums war eine „Trabant-Straße“ aufgebaut. Diese begann mit dem Ur-Trabant, führte über die frühen Trabant P 50 / P 60, die 601er Baureihe bis hin zu Vertretern aus der Reihe der 1,1er. Aus allen Bereichen waren jeweils eine Limousine und ein Kombi/Universal und teilweise auch noch ein Kübel oder Tramp ausgestellt. Ein Großteil der InterTrab-Vereinsfahrzeuge war somit einmal wieder in der Öffentlichkeit zu sehen.
Ergänzt wurde diese „Straße“ durch verschiedene Prototypen aus Zwickauer Produktion: So konnten wir von der Firma Indikar nochmals den Trabant nT ausleihen und ausstellen. Das August Horch Museum präsentierte einen Uni 1, der 1998 von der Sachsenring Automobiltechnik AG als Hybridfahrzeug mit Aluminiumkarosserie entwickelt wurde, einen Trabant mit Dieselmotor aus den 80er Jahren sowie ein, bei FES entwickeltes Cabrio auf Basis des Trabant 1,1, welches dazu beitragen sollte, Sachsenring zu retten und beim Förderverein konnte der, im Aufbau befindlichen Trabant 1,1 Pickup bestaunt werden.
Gegen Mittag erhielt der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Matthias Müller, seinen neu erworbenen Trabant überreicht. Gemeinsam mit Frank Hofmann, dem Geschäftsführer der Trabantwelt fand nun die erste Probe-, Test- und Einführungsfahrt mit dem neuen Fahrzeug statt. Im Anschluss hielt Herr Müller noch einen Vortrag zum Thema „Aktuelle Chancen und Herausforderungen der Automobilindustrie“. Wir bedanken uns bei ihm für das interessante und spannende Referat!
Die kulinarische Versorgung übernahm neben dem Restaurant des August Horch Museums wieder Benny Schweidler mit seinem Grilltrabi „Grilletta 601“. Er hatte sich wieder einiges an Gerichten für uns einfallen lassen. Vielen Dank auch an ihn und sein Team für diesen super Service!
Auch unsere langjährigen Partner beteiligten sich an unserer Feier: Die Trabantwelt war mit einem Glücksrad vor Ort und beglückte viele Besucher mit tollen Preisen, der Förderverein bot an seinem Stand Andenken aus den ehemaligen Sachsenringwerken feil, bei Toni Schnirch konnte man im Trabant-Simulator die Rennstrecke unsicher machen, Graffitikünstler Pavlin gestaltete mit seinem Kollegen mehrere Trabidächer und die ZeitWerkStadt aus Frankenberg informierte über ihr dortiges Museum. Viele Ostfahrzeugfahrer nutzten den Tag noch als Möglichkeit für eine Ausfahrt und so füllte sich die Wiese gegenüber dem Museum, die für Trabant und Co. vorbehalten war, schnell mit den verschiedensten Oldtimern.

